Da etwa jeder zwanzigste Europäer in Hinblick auf Thrombose genetisch vorbelastet ist, eignet sich dieser Test grundsätzlich für jeden, der über sein individuelles Thromboserisiko Bescheid wissen möchte.
Außerdem kann er zum Zweck der Ursachenerkennung für Personen von Nutzen sein, die bereits eine Thrombose erlitten oder die Thrombosefälle in der Familie haben.
Die Tests sind auch für Frauen ratsam, die hormonelle Verhütungsmittel wie z.B. die Pille, das Verhütungspflaster usw. verwenden, weil diese Hormone das Thromboserisiko zusätzlich um etwa das
30-fache erhöhen. Deshalb ist es ratsam, vor der Verwendung hormoneller Verhütungsmittel das genetische Thromboserisiko testen zu lassen.
Frauen die schwanger sind haben vor und vor allem auch nach der Geburt des Kindes ein erhöhtes Thromboserisiko. Kommt eine genetische Veranlagung noch hinzu ist eine ärztliche Vorsorge-Behandlung zur Prophylaxe sehr wichtig. Einen Test mit nur dieser Fragestellung gibt es hier:
DNA+Schwangerschaft
Krampfadern und Hypertonie (Bluthochruck) sind ebenfalls Risikofaktoren, die besonders in Kombination mit genetischer Veranlagung das Risiko einer Thrommbose stark erhöhen. Deswegen ist es für Betroffene sehr zu empfehlen, Ihr genetisches Risiko testen zu lassen und ggf. Vorsorgemaßnahmen zu treffen.
Im Gegensatz dazu ist dieser Gentest für Personen mit Blutgerinnungsstörungen wie Hämophilie (sogenannten "Blutern") nicht nötig, weil das Thromboserisiko in diesen Fällen ohnehin stark reduziert ist.