AGB

AGB für die Durchführung von genetischen Analysen

Allgemeines

Das Leistungsportfolio besteht aus LIFESTYLE-Genanalysen (keine Aussagekraft über Krankheiten), aus MEDIZINISCHEN Genanalysen (Aussagekraft über Krankheiten und deren Risiken), sowie VERMITTELTEN Genanalysen (medizinische Analysen, die an ein anderes Labor gesendet werden) die rechtlich unterschiedlich behandelt werden. Die Bezeichnung „LABOR“ bezeichnet in diesem Zusammenhang das verantwortliche Unternehmen für die entsprechende Genanalyse. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) gelten für sämtliche, auch zukünftige Leistungen von dem Vertragspartner. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt. Verbraucher im Sinne dieser Geschäftsbedingungen sind natürliche Personen, mit denen in Geschäftsbeziehung getreten wird, ohne dass diesen eine gewerbliche oder selbständige berufliche Tätigkeit zugerechnet werden kann. Unternehmer im Sinne dieser Geschäftsbedingungen sind natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, mit denen in Geschäftsbeziehung getreten wird und die Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Kunde im Sinne dieser Geschäftsbedingungen sind sowohl Verbraucher als auch Unternehmer. Mit den in diesen AGB enthaltenen Begrifflichkeiten sind immer sowohl weibliche als auch männliche Personen gemeint.

Vertragspartner für MEDIZINISCHE Genanalysen und Informationen für Kunden, die Verbraucher sind

In Auftrag gegebene medizinische Genanalysen münden automatisch in einem Vertragsverhältnis mit dem Unternehmen DNA Plus – Zentrum für Humangenetik GmbH.

Unternehmen

    DNA Plus - Zentrum für Humangenetik GmbH

    Georg Wrede Strasse 13
    
83395 Freilassing
    
Deutschland
    Firmenbuch: HRB 19437
    Steuernummer: 163/124/50295

    UID Nummer: DE267251566

Kontakt

    Tel: +49 8654 4803 808

    Fax: +43 662 42 50 99 44
    Geschäftsführer: Dr. Daniel Wallerstorfer
    Email: office@DNAplus.de
    Web: www.DNAplus.de

Bankverbindung

    Bank: Sparkasse Berchtesgadener Land

    Konto: 0020096327
    BLZ: 71050000
    BIC: BYLADEM1BGL

    IBAN: DE32710500000020096327

Wesentliche Eigenschaften der Dienstleistung

Medizinische Genanalyse: Vermittlung von Genanalysen anhand bereitgestellter Zellen, die entweder der Diagnose oder der Risikoabschätzung von Krankheiten und Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder der Effektivität von Therapien dienen. Auch Vorsorgegenanalysen fallen unter die Kategorie der medizinischen Genanalysen. Genetische Risikoabschätzungen werden ggf. durch medizinische Empfehlungen und Vorsorgemaßnahmen begleitet. Genanalysen, die genetische Krankheitsrisiken mit dem Zweck personalisierte Mikronährstoffe (Vitamine und Mineralstoffe) individuell zu dosieren, identifizieren und die resultierenden Krankheitsrisiken auch kommunizieren, gelten als medizinische Genanalysen.

Vertragspartner für LIFESTYLE-Genanalysen und Informationen für Kunden, die Verbraucher sind

In Auftrag gegebene Lifestyle-Genanalysen münden automatisch in einem Vertragsverhältnis mit dem Unternehmen DNA Plus – Zentrum für Humangenetik GmbH.

Unternehmen

    DNA Plus - Zentrum für Humangenetik GmbH
    Georg Wrede Strasse 13
    83395 Freilassing
    Deutschland
    Firmenbuch: HRB 19437
    Steuernummer: 163/124/50295
    UID Nummer: DE267251566

Kontakt

    Tel: +49 8654 4803 808
    Fax: +43 662 42 50 99 44
    Geschäftsführer: Dr. Daniel Wallerstorfer
    Email: office@DNAplus.de
    Web: www.DNAplus.de

Bankverbindung

    Bank: Sparkasse Berchtesgadener Land

    Konto: 0020096327
    BLZ: 71050000
    BIC: BYLADEM1BGL

    IBAN: DE32710500000020096327

Wesentliche Eigenschaften der Dienstleistung Lifestyle-Genanalyse

Durchführung und Vermittlung von Genanalysen anhand bereitgestellter Zellen, die weder der Diagnose oder der Risikoabschätzung von Krankheiten und Nahrungsmittelunverträglichkeiten noch der Effektivität von Therapien dienen. Dabei handelt es sich nicht um Mittel, Verfahren, Behandlungen oder Gegenstände die zur Erkennung, Beseitigung oder Linderung von Krankheiten, Leiden, Körperschäden oder krankhaften Beschwerden bei Menschen dienen. Es werden lediglich genetische Neigungen identifiziert, jedoch keine Aussagen zu bestehenden Krankheiten, Leiden, Körperschäden oder krankhaften Beschwerden getroffen. Lifestyle-Genanalysen stellen ausschließlich genetische Tendenzen und Eigenschaften fest, die keine Aussagekraft über eine Erkrankung oder Erkrankungswahrscheinlichkeit machen. Typische Lifestyle-Genanalysen sind: Eine Genanalyse zur Feststellung des effektivsten Abnehmprogrammes, eine Genanalyse zur Feststellung des (sportlichen) Talents etc. Genanalysen, die genetische Krankheitsrisiken mit dem Zweck personalisierte Mikronährstoffe (Vitamine und Mineralstoffe) individuell zu dosieren identifizieren, jedoch die resultierenden Krankheitsrisiken NICHT kommunizieren, gelten als Lifestyle-Genanalysen. Das laut österreichischem Recht nicht als Genanalyse geltende Neugeborenenscreening wird ebenfalls mit Novogenia GmbH als Vertragspartner durchgeführt.

Vertragspartner für VERMITTELTE Genanalysen und Informationen für Kunden, die Verbraucher sind

In Auftrag gegebene vermittelte Genanalysen münden automatisch in einem Vertragsverhältnis mit dem Unternehmen DNA Plus – Zentrum für Humangenetik GmbH.

[[Unternehmen]]

    DNA Plus - Zentrum für Humangenetik GmbH
    Georg Wrede Strasse 13
    83395 Freilassing
    Deutschland
    Firmenbuch: HRB 19437
    Steuernummer: 163/124/50295
    UID Nummer: DE267251566

Kontakt

    Tel: +49 8654 4803 808
    Fax: +43 662 42 50 99 44
    Geschäftsführer: Dr. Daniel Wallerstorfer
    Email: office@DNAplus.de
    Web: www.DNAplus.de

Bankverbindung

    Bank: Sparkasse Berchtesgadener Land
    Konto: 0020096327
    BLZ: 71050000
    BIC: BYLADEM1BGL
    IBAN: DE32710500000020096327

Wesentliche Eigenschaften der Dienstleistung VERMITTELTE Genanalysen

Der Anbieter (in diesem Absatz: LABOR) agiert als Netzwerk und Vertriebsplattform für mehr als 100 medizinisch-genetische Laboratorien, die zusammen ein Portfolio von mehr als 3.000 Analysen ergeben. Dabei nimmt das LABOR die eingesendeten Proben an und sendet diese an das entsprechende durchführende Labor, das sich in Europa, Asien, USA, Afrika oder Süd-Amerika befinden kann. Die Identität des durchführenden Labors wird dem Kunden nicht kommuniziert, kann aber im Rahmen von rechtlichen Ansprüchen übermittelt werden. Das Ziel der Analyse ist die Feststellung einer genetischen Veranlagung zu einer genetischen Erkrankung. Sollte keine Mutation identifiziert werden, schließt das das Vorhandensein einer Mutation oder eines erhöhten Erkrankungsrisikos nicht aus. Der Einsender ist für die Erhebung der rechtlich erforderlichen Einwilligungen des Patienten verantwortlich. Das LABOR ist berechtigt eine erneute Probe anzufordern, wenn die Qualität oder Quantität der vorliegenden Probe nicht ausreicht oder die Herkunft unsicher ist. Bei schlechter Probenqualität kann es vorkommen, dass einzelne Genergebnisse nicht erbringbar sind. Das Labor wird in diesen Fällen jede der 3 verfügbaren Speichelproben bis zu 3-mal analysieren und bei wiederholtem Ausfall diese Gene von der Analyseauswertung ausnehmen. Das LABOR wird alle notwendigen Schritte einleiten um eine möglichst schnelle und rechtzeitige Lieferung der Befundberichte zu ermöglichen, kann jedoch aufgrund des Vermittlungscharakters nicht für Verspätungen verantwortlich gemacht werden. Die Ergebnisse werden vertraulich gehalten und nicht an Dritte weitergeleitet. Die Übermittlung der Ergebnisse und ggf. die Beratung der Betroffenen ist Aufgabe des Einsenders. Das LABOR ist nicht für die Richtigkeit der eintreffenden Proben verantwortlich und übernimmt Verantwortung erst ab dem Zeitpunkt des Eintreffens der Probe im Labor. Das LABOR ist nicht für psychologische, rechtliche, praktische oder körperliche Konsequenzen der Analyse verantwortlich. Aufgrund technischer Komplexität behält sich das Labor und dessen beliefernde durchführende Laboratorien eine Fehlerrate von 1% vor.

Vertragsabschluss

Liefer- und Versandkosten für die Übermittlung der Dienstleistung sind Ortsabhängig und in den Antragsformularen deutlich angegeben. Mit der Bestellung erklärt der Kunde verbindlich sein Vertragsangebot. Die Gültigkeitsdauer des Angebotes: Das Angebot des Kunden bleibt für die Dauer von 2 Wochen ab Eingang des Angebotes verbindlich. Der Einsender bestätigt, dass wenn im Auftragsformular als Vertrags-Angebotssteller nicht eindeutig der Patient angeführt ist und der Patient/Kunde nicht im Auftragsformular sämtliche notwendigen Erklärungen an den vorgesehenen Stellen abgegeben hat, der Einsender Vertrags-Angebotssteller ist und damit Vertragspartner wird . Dies gilt auch für den Fall, dass der Einsender als Rechnungsadressat auftritt. Der Kunde stimmt zu, dass mit der Ausführung der Dienstleistung innerhalb von 7 Werktagen begonnen wird. Wird der Vertragsabschluss bei einem unserer Vertriebspartner abgeschlossen, so gehen in diesem Zeitpunkt etwaige Rechtsfragen und Rechtsansprüche an das LABOR über.

Die Gültigkeitsdauer der Preise

Die Preise sind für den jeweilig abgeschlossenen Vertrag gültig. Die angebotenen Preise sind Tagespreise und gelten bis auf Widerruf. Preisangaben sind freibleibend. Im Preis ist die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten, es sei denn es ist sichtbar anders beschriftet. Dem Kunden entstehen bei Bestellung durch Nutzung der Fernkommunikationsmittel keine zusätzlichen Kosten. Der Kunde kann den Preis per Überweisung, Kreditkarte oder Paypal leisten. Wir behalten uns das Recht vor, einzelne Zahlungsarten auszuschließen.

Zahlung, Zahlungsverzug und Aufrechnungsverbot

Die Rechnungslegung einer Genanalyse kann durch jedes der Konzernzugehörigen Unternehmen erfolgen. Der Rechnungsbetrag ist zur Gänze innerhalb von 4 Wochen nach Rechnungslegung in der in der Rechnung vorgesehenen Währung zu bezahlen. Nach Ablauf dieser Frist kommt der Kunde in Zahlungsverzug. Der Kunde hat insbesondere bei Bezahlung außerhalb von Deutschland dafür Sorge zu tragen, dass der Rechnungsbetrag in voller Höhe ohne Abzüge bei dem LABOR einlangt, sodass insbesondere bei Auslandsüberweisungen der Kunde sämtliche Spesen trägt. Der Verbraucher hat während des Verzugs die Geldschuld in Höhe von 5% über dem Basiszinssatz zu verzinsen. Der Unternehmer hat während des Verzugs die Geldschuld in Höhe von 8% über dem Basiszinssatz zu verzinsen. Gegenüber dem Unternehmer behalten wir uns vor, einen höheren Verzugszinsschaden nachzuweisen und geltend zu machen. Sämtliche Kunden (auch Verbraucher) haben bei Zahlungsverzug allen mit der Überwachung und Betreibung der Forderung verbundenen Aufwand, wie z.B. Mahnspesen, Inkassospesen, die Kosten der Einschaltung eines Rechtsanwaltes auch für dessen außergerichtliche Tätigkeiten oder sonstige für eine zweckentsprechende Rechtsverfolgung notwendigen Kosten, zu tragen. Auch in diesem Fall treffen den Kunden sämtliche Verzugsfolgen. Der Unternehmer hat nur ein Recht zur Aufrechnung, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt wurden oder durch uns anerkannt wurden. Der Verbraucher hat ein Recht zur Aufrechnung nur für den Fall unserer Zahlungsunfähigkeit oder für Gegenforderungen, die im rechtlichen Zusammenhang mit der Verbindlichkeit des Verbrauchers stehen, die gerichtlich festgestellt oder durch uns anerkannt worden sind.

Rücktrittsrecht

Kommt der Vertrag im Fernabsatz zu Stande, hat der Kunde die Möglichkeit innerhalb von 14 Tagen ab Zustandekommen des Vertrages ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurückzutreten. Der Rücktritt muss keine Begründung enthalten und ist in Schriftform zu erledigen. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung. Nach Ende der Rücktrittsfrist hat der Kunde die Möglichkeit verwirkt vom Vertrag zurückzutreten.

Auswirkungen des Gentechnikgesetzes/Gendiagnostikgesetzes

Der Kunde stimmt ausdrücklich zu, dass das LABOR mit der Ausführung der Dienstleistung innerhalb von sieben Werktagen ab Einlangen der Probe beginnt. Die Möglichkeit des Patienten, mitzuteilen, dass er das Ergebnis der Analyse und der daraus ableitbaren Konsequenzen nicht erfahren möchte, hat keinen Einfluss auf den abgeschlossenen Vertrag, dies weder, wenn er selbst Vertragspartner ist noch auf einen zwischen Einsender und dem Anbieter abgeschlossenen Vertrag. Zieht der Patient/Kunde seine erteilte Zustimmung zur genetischen Analyse zurück, wird das LABOR sämtliche Tätigkeiten einstellen und wird weiter von seiner Leistungserbringung befreit. Falls bereits mit der Ausführung der Dienstleistung begonnen wurde, sind die Kosten iHv. 50% des Einkaufspreises als Aufwandsentschädigung zu bezahlen.

Verlust/Zerstörung/Beschädigung/Veränderung/Fehlerhaftigkeit der Probe

Wird die vom Kunden übersendete Probe während des Transportes zerstört, beschädigt oder verändert, oder geht sie dabei verlustig, dann fällt dies in die alleinige Sphäre des Kunden. Kommt es infolge einer während des Transportes erfolgten Beschädigung oder Veränderung der Probe zu einem falschen oder fehlerhaften Ergebnis, so fällt dies nicht in die Sphäre das LABORS, sodass daraus insbesondere keine Haftungen abgeleitet werden können. Kann aus Proben keine DNA isoliert werden, dann erklärt sich der Patient/Kunde bereit, nochmalig eine Probe abzugeben, ohne dass er Kosten oder Ersatz dafür fordern kann. Ärzte/Einsender können aus der neuerlichen Probenherstellung resultierende eigene und fremde Kosten nicht weiter verrechnen. Die Leistungserbringung erfolgt durch Übersendung des Analyseergebnisses und gegebenenfalls des Befundes an den Einsender oder Kunden und ist damit abgeschlossen. Das LABOR steht allerdings noch für mindestens 4 Wochen ab Erlangen des Ergebnisses für Fragen zur Verfügung. Sofern nicht anders schriftlich vereinbart, erfolgt der Beginn der Leistungserbringung schnellstmöglich und jedenfalls innerhalb von 7 Werktagen ab Vertragsabschluss. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass die Genanalyse etwa bis zu 8 Wochen in Anspruch nimmt. Vermittelte Genanalysen können je nach Komplexität bis zu 12 Wochen in Anspruch nehmen. Zum Rücktritt vom Vertrag wegen Nichteinhaltung der Leistungsfrist ist der Kunde erst dann berechtigt, wenn er das LABOR schriftlich eine angemessene Nachfrist von mindestens 2 Wochen gesetzt hat, es sei denn, es ist ein fixer Liefertermin ausdrücklich vereinbart. Tritt ein Umstand ein, der einen signifikanten Leistungsverzug oder die Unmöglichkeit der Leistungserfüllung wahrscheinlich macht, so ist das LABOR berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. Trifft das LABOR ein Verschulden an dieser Leistungsstörung oder ist dies sonst von ihm zu vertreten, dann haftet das LABOR für dadurch verursachte Schäden, dies allerdings auch lediglich, sofern das LABOR diesen Umstand vorsätzlich oder grob schuldhaft herbeigeführt hat.

Haftungsbeschränkung

Das LABOR haftet nur für Schäden, die dem Kunden durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz von dem LABOR oder seinen Mitarbeitern entstehen. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit, der Ersatz von Folgeschäden und Vermögensschäden, nicht erzielten Ersparnissen, Zinsverlusten und von Schäden aus Ansprüchen Dritter gegen den Kunden ist ausgeschlossen. Diese Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei dem LABOR zurechenbaren Personenschäden und - soweit es sich um Verbraucher handelt - bei Schäden an dem LABOR zur Bearbeitung übergebenen Sachen. Ein Ersatzanspruch für Spät- oder Nichterfüllung steht dem Käufer höchstens in Höhe des tatsächlich eingetretenen Schadens und nur dann zu, wenn das LABOR Vorsatz oder zumindest grobe Fahrlässigkeit zu vertreten hat. Verbraucher und Einsender werden darauf hingewiesen, dass die angeführten Empfehlungen als Leitlinien und Empfehlungen für diverse Handlungen gelten, die Durchführung jedoch immer in der Verantwortung des Kunden und/oder dessen behandelnden Arztes steht. Die Vorsorge und Handlungsmaßnahmen sollten immer mit dem Arzt abgestimmt werden, bevor damit begonnen wird. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass es sich bei den Ergebnissen von Genanalysen oft um statistische Wahrscheinlichkeiten handelt und die Ergebnisse der Genanalysen eine technische Auswertung ist. Die Genanalysen werden immer auf dem neuesten Stand der Technik durchgeführt, allerdings behält sich das LABOR eine 1% Fehlerrate vor. Weiteres möchten wir Sie darauf hinweisen, dass das LABOR etwaige Haftungsansprüche ausschließt, die aufgrund zukünftiger oder derzeitiger Erkrankungen entstehen könnten. Die Vorsorge- und Handlungsprogramme, die von dem LABOR angeboten werden, können das Erkrankungsrisiko zwar oft senken, allerdings nicht vollkommen aufheben. Es ist also möglich, dass sich die Krankheit trotz Einhaltung der Vorsorgemaßnahmen entwickelt. Die medizinischen Aussagen und Empfehlungen basieren auf wissenschaftlichen Publikationen, die auch als Referenz in den Berichten angegeben werden. Diese wurden nach bestem Wissen und Gewissen bewertet und als zutreffend gesehen, doch sollten vom Verbrauchen nicht zwingend als letzten und endgültigen Stand der Wissenschaft gesehen werden. Es ist theoretisch möglich, dass zukünftige genetische Studien zu einem anderen Ergebnis kommen und die erhobenen Ergebnisse und Empfehlungen in Frage stellen könnten. Haftung anhand neuer wissenschaftlichen Erkenntnisse ist daher ausgeschlossen. Verbraucher werden darauf hingewiesen, dass neben den üblichen genetischen Veränderungen, die durch das LABOR detektiert werden auch andere seltene genetische Veränderungen vorliegen können. Diese Variationen könnten die zu analysierenden genetischen Variationen potentiell positiv oder negativ beeinflussen, so dass in diesen Fällen keine gesicherte Aussage über die Gen Variation gemacht werden kann. Sollte dies der Fall sein, wird die Analyse mindestens 3-mal wiederholt und bestätigt und anschließend als „Medizinisch nicht bekannt – Auswirkung unklar und daher als Wildtyp deklariert bis neue Wissenschaft etwas anderes beweist“ deklariert. Dies gilt auch für Fälle, bei denen alle analysierten Gen-Fragmente gute Ergebnisse liefern und eine spezifische Genanalyse 3-mal ausfällt, da sich durch genetische Veränderungen, der relevante DNA-Abschnitt nicht auswerten lässt. Verbraucher werden über diesen Umstand nicht spezifisch hingewiesen.

Datenschutz

Das LABOR wird die bei der genetischen Analyse gewonnenen Daten geheim halten und dabei die folgenden Bestimmungen beachten: Dem Kunden als untersuchte Person ist über sein Verlangen Einsicht in alle ihn betreffenden Daten zu gewähren. Der untersuchten Person sind unerwartete Ergebnisse mitzuteilen, die von unmittelbarer klinischer Bedeutung sind oder nach denen er ausdrücklich fragt, es sei denn es besteht ausdrücklich der Wunsch nur über ein bestimmtes Ergebnis informiert zu werden. Diese Mitteilung ist insbesondere dann, wenn die untersuchte Person nicht danach gefragt hat, so zu gestalten, dass sie auf die untersuchte Person nicht beunruhigend wirkt. Gen-Variationen, die zum Zeitpunkt der Analyse nicht ausreichend wissenschaftlich dokumentiert wurden und deren klinische Auswirkung deshalb nicht eindeutig gedeutet werden kann, werden dem Kunden nicht mitgeteilt. Daten in nicht anonymisierter Form dürfen für einen anderen als den Zweck, für den sie ursprünglich erhoben worden sind, nur mit ausdrücklicher und schriftlicher Zustimmung der untersuchten Person verwendet werden. Daten dürfen nur weitergegeben werden: an Personen, die an der Betreuung der Kunden, Partner oder Distributoren sowiedie in der Einrichtung, in der sie erhoben worden sind, mit der Ermittlung, Verarbeitung oder Auswertung der Daten unmittelbar befasst sind, an die untersuchte Person, an den Arzt, der die Genanalyse veranlasst hat, und an den behandelnden oder diagnosestellenden Arzt, an andere Personen nur, soweit die untersuchte Person hierzu ausdrücklich und schriftlich zugestimmt hat, wobei ein schriftlicher Widerruf dieser Zustimmung möglich ist. Information gemäß §§4b sowie 4c Bundesdatenschutzgesetz: das LABOR übermittelt zur Erfüllung des Vertrages mit den Kunden (§4c Abs. 2 Bundesdatenschutzgesetz in DE) deren personenbezogene Daten an Partnerunternehmen im Inland sowie an Partnerunternehmen in anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, welche einen Teil der von dem LABOR angebotenen Leistung erbringen. Diese Unternehmen erhalten nur jene Daten, welche zur Erbringung der jeweiligen Leistung notwendig sind. Gemäß §4c Bundesdatenschutzgesetz wurden diese Unternehmen dazu vertraglich verpflichtet, dass die übermittelten Daten nur zu dem Zweck verarbeitet oder genutzt werden dürfen, zu dessen Erfüllung sie übermittelt werden. Daten müssen vor dem Zugriff Unbefugter in geeigneter Weise geschützt werden: Daten, die nicht anonymisiert worden sind, dürfen nur in der Einrichtung, in der sie erhoben worden sind, und nur bei dem Einsender, automationsunterstützt verarbeitet werden; sie sind von anderen Datenarten gesondert zu speichern und dürfen nur von den nach diesem Bundesgesetz berechtigten Personen und nur mit einer gesonderten Zugriffsmöglichkeit abrufbar sein. Die Verpflichtungen gelten auch für Personen, die bei der Durchführung von Genanalysen oder bei der Aufbewahrung oder Verwaltung der dabei erhobenen Daten mitwirken. Bitte beachten Sie, dass wir keine Verantwortung oder Haftung für die Inhalte verlinkter externer Internetseiten übernehmen können und distanzieren uns hiermit ausdrücklich von den Inhalten gelinkter Seiten, welche durch Integration von externen Links auf unserer Seite ggf. aufrufbar sind. Fremde Inhalte auf Seiten, die über Links von unseren Seiten und unseren Unterseiten erreicht werden, macht sich das LABOR nicht zu eigen und übernimmt daher auch keine Verantwortung hierfür. Von unzulässigen oder rechtswidrigen Inhalten distanzieren wir uns ausdrücklich.

Lagerung und Verwendung der Proben

Proben, gewonnene (genetische) Daten, sowie persönliche Angaben sind für die Wissenschaft und die Erforschung von genetischen Erkrankungen sehr wichtig. Aus diesem Grund werden, soweit der Kunden dem nicht wiederspricht, Proben und Daten nach Fertigstellung der Analyse für Forschungszwecke aufbewahrt. Sollten diese Materialien für weitere Forschung verwendet werden, geschieht dies ausschließlich in anonymisierter Form um den Datenschutz zu gewährleisten.

Der Kunde hat jedoch jederzeit und ohne Angabe von Gründen das Recht, der wissenschaftlichen Verwendung von seinen genetischen Proben zu widersprechen und diese vernichten zu lassen.

Verschiedenes

Verbindliche Zusicherungen, Verpflichtungen und Zusagen können nur dann dem LABOR zugerechnet oder als von diesem akzeptiert angenommen werden, wenn sie von dem LABOR selbst erfolgen. Gegenüber dem Kunden, der Verbraucher ist, ist der Einsender oder der behandelnde Arzt jedenfalls nicht dem LABOR zuzurechnen, sodass dieser daher das LABOR nicht binden kann. Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB sind nur dann gültig, wenn dies schriftlich vereinbart wird. Sollte eine Bestimmung, ein Teil einer Bestimmung dieser AGB oder eine sonstige Vereinbarung ganz oder teilweise unwirksam, ungültig oder nicht durchsetzbar sein, berührt dies die Wirksamkeit, Gültigkeit oder Durchsetzbarkeit der sonstigen Bestimmungen nicht. Unter diesen Umständen gilt die als unwirksam, ungültig oder nicht durchsetzbar befundene Bestimmung als durch eine Bestimmung ersetzt, die der als unwirksam, ungültig oder nicht durchsetzbar befundenen in ihrer wirtschaftlichen Bedeutung am nächsten kommt. Das LABOR ist berechtigt, einen Vertrag oder seine Rechte und Pflichten aus einem solchen unter Beachtung des Gentechnikgesetzes oder dem DE GenDG an Dritte zu übertragen.